Schimmelsanierung im Keller
Wie entsteht Schimmel im Keller?
Liegen die Kellerräume unterhalb der Erde und sind sie nicht ausreichend gedämmt, kann Kondensation entstehen. Die Wände werden feucht und bieten gute Wachstumsgrundlage für Schimmelsporen. Verstärkt wird dieser Effekt, wenn die Räume im Keller von einer dort untergebrachten Zentralheizung mit erwärmt werden. Auch zusätzliche Feuchtigkeit durch aufgehängte Wäsche und Haushaltsgeräte wie Trockner und Waschmaschine können die Entstehung von Schimmel begünstigen. Fehlt die Isolierung, sind die Kellerwände entsprechend kühl und die in der Luft gebundene Feuchtigkeit kondensiert.
Wann ist eine Schimmelsanierung notwendig?
Wenn Schimmel den Keller und das Haus belastet und eine unzureichende Wärmedämmung die Ursache ist, so hilft bei einem Altbau nur eine umfassende Sanierung. Die Kellerwände müssen dann durch eine Abdichtung von außen saniert werden, um Schimmel dauerhaft zu vermeiden. Auch eine Kellerabdichtung von innen kann Abhilfe schaffen, sofern eine Abdichtung von außen nicht wirtschaftlich oder nicht möglich ist. Sind generelle Sanierungsarbeiten nicht möglich, kann man versuchen, Feuchtigkeit durch regelmäßiges Lüften und Luftentfeuchtungsgeräte zu regulieren. Liegt die Luftfeuchtigkeit dennoch dauerhaft über 75 %, sollte dringend gehandelt werden!
Beachten Sie!
- richtiges Lüften (reguliert die Luftfeuchtigkeit)
- Kellerabdichtungen (verhindert das eindringen von Wasser in den Keller)
- Wasserschaden vorbeugen
- Kondensation verhindern (für Isolierung sorgen)




