
Sockelsanierung
Eine Sockelsanierung wird empfohlen, sobald Ihr Haussockel feucht ist, um Schäden im Keller zu vermeiden. Der Sockel eines Hauses ist ein Bereich, der hohen Beanspruchungen stand halten muss. Egal ob Putzfassade, Wärmdämmverbundsystem oder Klinker- oder Natursteinfassade, er muss immer auf verschiedenste Belastungen angepasst werden. Spritzwasser und Feuchtigkeit sind durch das anstehende Erdreich für jede Fassade eine Herausforderung. Hinzu kommen auch mechanische Belastungen, wie etwa Streusalz und Frost, die dem Sockel das Leben schwer machen. Hier ist es wichtig mit dem Fachmann, die richtige Planung und Ausführung zu finden, um eine lange Lebensdauer und sichere Funktion des Sockelbereiches gewähren zu können. Hat Ihr Sockel bereits einen Schaden erlitten, kann der Fachmann bestimmen, ob von außen oder von innen saniert werden kann.
Betrachtet man Sockel von Häusern, so fällt auf, dass es die unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Man unterscheidet vor allem unter drei Typen: Der vorspringende Sockel. Er ist dicker als die Fassade. Dieser findet sich häufig an alten Gebäuden. Diese Form hat den entscheidenden Nachteil, dass die Oberkante des Vorsprungs besonders der Witterung ausgesetzt ist. Dann gibt es den zurück gesetzten Sockel. Er ist dünnwandiger als die Fassade. Der Rücksprung trennt beide optisch und technisch voneinander. Das hat Vorteile: Reparaturen am Sockel lassen sich leichter ausführen, weil kein Eingriff in die Fassade erforderlich wird. Ihr leichter Überstand führt zu einer Tropfkante, die gewährleistet, dass Regenwasser abtropfen kann und nicht den Sockel zusätzlich belastet. Der bündige Sockel liegt mit der Fassade auf einer Ebene, sodass keinerlei Absatz entsteht. Der Außenputz wird durchgehend ausgeführt. Voll verklinkerte Häuser weisen meist ebenfalls eine solche einheitliche, homogene Außenhaut auf. Das hat ausschließlich optische Gründe, empfiehlt sich aber nur bei großen Dachüberständen oder geringer Spritzwassergefährdung im Sockelbereich. Es liegt auf der Hand, dass Schäden im Sockelbereich meist nur von Fachleuten korrigiert werden können, insbesondere dann, wenn ein Vollwärmeschutz und eine Perimeterdämmung aufgebracht wurden.
Welche Schäden gibt es?
- Salzausblühungen
- Feuchte Außenwände im Keller
- Der Sockelputz löst sich
- Eingelagerte Salze ziehen Feuchtigkeit an
- Kapillarität verteilt das Wasser weiter im Haus
Lassen Sie sich beraten, wir kümmern uns um Ihre fachgerechte Sockelsanierung!
Welche Verfahren bei Sockelsanierungen gibt es?
- Mechanische Verfahren (Nachträglicher Einbau einer Sperrschicht)
- Injektionsverfahren (Injektionsmittel werden mit oder ohne Druck in die Porenräume des Mauerwerks eingebracht)
- Elektrophysikalische Verfahren (Salzstabile Elektroden werden in die Mauer verlegt und mit Gleichstrom versorgt. So wird verhindert, dass Feuchtigkeit weiter aufsteigt)
Beachten Sie!
Um bauphysikalische oder optische Mängel zu vermeiden, sind spezielle Abdichtungsmaßnahmen notwendig. Es müssen Sanierputze verwendet werden, die wasserabweisend und widerstandsfähig gegen Frost und Feuchtigkeit sind. Zudem können Sockelelemente aus Blech Abhilfe schaffen. Sie bieten einen dauerhaften und sauberen Abschluss und sind wärmebrückenfrei. Eine gute Lösung bieten auch Dichtspachtelmassen, um Wandflächen zu überarbeiten und Unebenheiten auszugleichen.



